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Wir über uns

Herzlich willkommen auf unserer Website und zu unserer Geschichte, die ein bisschen wie eine tierische Liebesgeschichte klingt!

Unsere Geschichte mit Hunden ist lang und sie begann nicht erst im Erwachsenenalter, sondern bereits in der Kindheit. 

Ich bin in einer Zuchtfamilie aufgewachsen.

 

Zu DDR-Zeiten waren Rassehundezucht und Hundehaltung streng reglementiert und nur ausgewählten Züchtern vorbehalten. In diesem Umfeld prägten zwei Dobermänner meine frühe Kindheit: eine Hündin und ein Rüde, die zu den zugelassenen und anerkannten Tieren ihrer Zeit gehörten und auf zahlreichen Ausstellungen erfolgreich vorgestellt wurden.

Die Nachzuchten dieser Hunde überzeugten nicht nur durch äußere Qualität, sondern auch durch Wesen, Gesundheit und Leistungsbereitschaft.

Diese frühe Erfahrung hat meinen Blick auf verantwortungsvolle Zucht nachhaltig geprägt und den Respekt vor dem, was Zucht wirklich bedeutet: Geduld, Auswahl, Verantwortung und Konsequenz über Generationen hinweg.

Später setzte sich dieser Weg fort.

 

Gemeinsam mit meinem Mann begleiteten uns über viele Jahre verschiedene Rassen, darunter Dobermänner und Rhodesian Ridgebacks. Jede dieser Rassen brachte eigene Anforderungen, Stärken und Charakterzüge mit sich und jede hat unser Verständnis von Hundehaltung und Zucht weiter vertieft.

Heute fließen all diese Erfahrungen aus Kindheit, Familiengeschichte und eigenem Hundealltag in unsere Arbeit, unsere Beratung und unseren respektvollen Umgang mit Hunden ein.

Mein Vater war darüber hinaus als Hundetrainer im Hundesport tätig und im regionalen Umfeld anerkannt. Er arbeitete mit Gebrauchshunden im sportlichen Bereich ebenso wie in der Vorbereitung für den späteren Diensthundeeinsatz.

In diesem Zusammenhang wurden Hunde unter anderem für Aufgaben trainiert, wie sie auch bei Polizei- und Diensthunden erforderlich sind. Dazu gehörten kontrollierte Schutz- und Gehorsamsarbeit sowie das Arbeiten mit Schutzausrüstung.

Schon als Kind war ich aktiv in diese Arbeit eingebunden und durfte früh praktische Erfahrungen im Umgang mit leistungsorientierten, anspruchsvollen Hunden sammeln. Diese Zeit hat mein Verständnis für Ausbildung, Verantwortung und den respektvollen Umgang mit Hunden nachhaltig geprägt.

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Unsere erste Begegnung mit dem Vizsla                                                                                                                                              Auf einem nahegelegen Pferdegestüt, das ich beruflich regelmäßig besuchte, lebte eine Vizsla Hündin, die zu diesem Zeitpunkt gerade einen Wurf hatte. 

Aus diesem Wurf war noch eine Hündin frei, sie hatte eine angeborene Knickrute, ein deutlicher rassetypischer Fehler.
Für uns war sofort klar: Ein Hund mit einem solchen Defekt ist kein vollwertiges Zuchttier und darf auch preislich nicht wie ein uneingeschränkt gesunder, standardkonformer Welpe behandelt werden. Ob die Knickrute angeboren oder erworben wurde , wollte uns man nicht mitteilen. Gesundheitlichkeitsbedenken die wir hatten, wurden abgeschüttelt wie lästiger Fussel. Nachfragen also unerwünscht. 

Ich war durchaus bereit, für einen Welpen zu bezahlen, 
aber nicht den vollen Preis, wie er für gesunde, korrekt gezüchtete Vizslas aufgerufen wird.
Ein rassetypischer Fehler ist kein Schönheitsmakel, sondern ein Zucht- und Gesundheitsaspekt, der Verantwortung erfordert. Diese Sichtweise wurde dort jedoch nicht geteilt.
Der volle Kaufpreis wurde eingefordert, unabhängig vom offensichtlichen Defekt. 

Diese Erfahrung hat uns nachhaltig geprägt. Auch das die Welpen im Stall geboren und aufwuchsen, hinterfragte ich, da Bilder was anderes suggerierten. Eine Antwort blieb aus.

Ernüchterung statt Vorfreude

Unsere erste Suche nach einem Vizsla war also von Ernüchterung geprägt. Wir mussten feststellen, dass selbst dort, wo von „Zucht“ oder "seriös" gesprochen wird, wird nicht immer verantwortungsvoll gehandelt.

Bis heute beobachten wir, dort wie auch woanders, mit Sorge, dass:

  • erhebliche rassetypische Fehler relativiert werden

  • Preise von 3.000 bis 3.500 Euro aufgerufen werden

  • Verantwortung und Transparenz dabei nicht immer Schritt halten

  • Vereine wenig bis gar nicht, die Websiten Auftritte also Aussagen kontrollieren, nachfragen usw.

Diese frühen Erfahrungen haben unseren Blick geschärft
und sie waren ein wesentlicher Grund dafür, warum wir uns später noch intensiver mit Abstammung, Standards, Gesundheitsvorsorge auseinandergesetzt haben.

Warum uns Verantwortung wichtiger ist als Prestige

Für uns war damals wie heute klar:
Ein Hund ist kein Statussymbol und kein Luxusprodukt, sondern ein Lebewesen. Zucht bedeutet Verantwortung für Gesundheit, Wesen, Ehrlichkeit und einen fairen Umgang mit Käufern.

Diese erste Begegnung mit dem Magyar Vizsla war der Anfang unserer Reise und gleichzeitig der Moment, in dem wir verstanden haben, wie wichtig bei dieser Rasse, Aufklärung, Haltung und Konsequenz in der Hundezucht sind.

Natürlich wollten wir nur das Beste für unser neues Familienmitglied, mit Ahnentafel, Papieren und einer Extraportion Liebe. Nirgendwo war ein Welpe zur Vermittlung frei, einige jagdlich geprägte Zuchten haben wir angefragt wurden aber abgelehnt, da wir keinen Jagdschein besaßen.

So führte uns der Weg danach zu einer erwachsenen ersten eigenen FCI Vizsla-Dame Barka Varsánymezei (2010–2017) aus dem Kennel Kisspuszta. Sie war eine knapp 7 jährige Zuchthündin mit nachträglich auferlegtem Zuchtverbot. Die Züchterin hatte somit keine Verwendung mehr für sie. Warum sie ein Zuchtverbot erhielt, erfuhren wir erst Monate später durch Zufall. Sie begleitete uns sowohl in Deutschland als wahnsinnige Bereicherung sowie als auch bei Besuchen in Ungarn und war für uns der ideale Einstieg in diese lebendige und besondere Rassewelt. Ihr früher Tod im Jahr 2017 traf uns tief. Doch kurz darauf brachte das Schicksal den Welpen, Fruska-Ellie von Kisspuszta in unser Leben, die im Alter von neun Wochen bei uns einzog und unsere Herzen im Sturm eroberte. Ella absolvierte mit uns Welpen und Junghundekurse, dann Apportierkurse und raubte uns an manchen Tagen die Nerven, bis wir verstanden warum. Es war ihr zuviel, alles zuviel, wir mussten sie zur Ruhe zwingen, ab da ging es aufwärts. Sie hatte nie in den Kursen Impulskontrolle-Selbstregulation verinnerlicht und Ruhe gelernt. Sie hielt es einfach stupide aus währenddessen und stand zu Hause Kopf. Wir wissen das es sehr vielen so erging mit ihren Welpen und Junghunden, deshalb ist Aufklärung so wichtig. Ab da ging es bergauf für uns alle. Kurz darauf fand ich zu einem Verein in Ungarn Kontakt und bewarb uns für eine Hündin, es dauerte bis die richtige für uns da war. Im Jahr 2019 sahen wir Frozina, schließlich bereicherte uns wieder eine erwachsene Vizsla Hündin, diesmal aus dem Tierschutz. Frozina stammt sehr wahrscheinlich von einem bekannten Züchter aus Ungarn, der sie 2015 nicht mehr durchfüttern wollte. Sie wurde als Welpe von der Straße geholt und zu Futrinka gebracht. Anhand des Zahnstatus, legte dort der Tierarzt ihr ca. Alter fest. Sie hatte einen altersentsprechenden Zahnwechsel, sie fand schnell eine erste nicht jagdliche Familie, bei der sie bis zum 4.Lj. blieb. Aber Umstände brachten sie dann wieder zurück zu Futrinka und sie durfte zu uns ziehen. Frozina hat erstklassige Anlagen, die sie heute noch bis ins hohe Alter zeigt, sie wäre ein toller Jagdhund mit Ausbildung geworden, aber ohne jeglichen Abstammungsnachweis ist dies sehr schwierig.

Bis heute haben wir versucht heraus zu finden woher sie stammt. Ab dann machte ich auch Vorkontrollen für den Verein Hands4paws Jagdhunde in Not, hier in Mecklenburg-Vorpommern. Ich traf Jagdfamilien, die wie ich, zusätzlich einem Tierschutz-Vizsla ein artgerechtes Leben ermöglichen wollten. Einige dieser Hunde brachten sehr viele Baustellen mit sich-vor diesem Mut, ziehe ich heute noch meinen Hut.

Mit jeder neuen Pfote, die ich kennenlernen durfte und unser Zuhause betrat, wuchs unsere Verbundenheit zum Magyar Vizsla und unser Respekt vor dem erhaltenswerten Erbe dieser besonderen Rasse. Wer auch einem Tierschutz-Vizsla ein zu Hause geben möchte kann sich sehr gerne bei mir melden. 

Bei uns geht es nicht nur um Hunde, es geht um eine Geschichte voller Liebe, Engagement und Erfahrung. Eine Geschichte, die uns bis heute begleitet und prägt.

Willkommen in unserer Welt der Vizslas  wir freuen uns, unsere Geschichte mit Ihnen zu teilen. Wir legen großen Wert auf Qualität und Exzellenz im Umgang mit Rassehunden. Die von uns geführten Linien basieren auf einer beeindruckenden Abstammung mit zahlreichen nationalen und internationalen Champion Titeln. Diese gewachsene Tradition spiegelt sich in Typ, Gesundheit und einem ausgeglichenen Temperament wider und prägt unser Verständnis von verantwortungsvoller Zucht bis heute.

Als passionierte Jagd- und Naturinteressierte beschäftige ich mich intensiv mit den jagdlichen Anlagen und ursprünglichen Aufgaben des Magyar Vizsla. Die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Jagdwesen, Ausbildung und verantwortungsvollem Einsatz von Hunden hat mein Verständnis für diese Rasse weiter vertieft.

Dieses Wissen fließt unabhängig von formalen Abschlüssen in unseren Alltag, in Training, Beratung und einen respektvollen Umgang mit jagdlich motivierten Hunden ein.

Wir stehen im regelmäßigen Austausch mit Vizsla-Züchterinnen und Züchtern und pflegen Kontakte und über über Treffen. Genauso haben wir immer wieder Kontakt zu Züchtern die über den VUV laufen. Wir freuen uns das diese den Vizsla und die Abstammung sehen und nicht die Vereinszugehörigkeit, die eben manchmal vorgegeben ist. 

Unsere Hunde sind nicht nur sensibel, sondern echte Schatten an unserer Seite man könnte fast meinen, sie hätten einen Doktortitel im „Anhaften“. Das ausgeprägte Bedürfnis nach Nähe und Körperkontakt gehört für uns ganz selbstverständlich zum Vizsla dazu und wird bei uns respektiert und gelebt.

Grobe oder harte Erziehungsmethoden haben bei uns keinen Platz. 

Was macht man mit einem Vizsla, der vor Energie sprüht? Die Möglichkeiten sind vielfältig, vom Marathonläufer bis zum Dauerbeschäftigten im Familienalltag.

Im Ernst: Unsere Magyar Vizslas lieben Herausforderungen, wenn sie nicht gerade ruhen müssen. Sie möchten körperlich wie geistig gefordert werden und zeigen dabei eine beeindruckende Mischung aus Ausdauer, Intelligenz und Arbeitsfreude.

Ob bei Suchspielen, beim gemeinsamen Training oder bei Aktivitäten wie Agility, wichtig ist eine Beschäftigung, die sowohl den Körper als auch den Kopf anspricht. Genau darauf legen wir Wert: sinnvolle Auslastung, die die natürliche Neugier, Lernfreude und enge Bindung dieser Rasse unterstützt.

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